Bereits in unserem Vereinsnamen ...und Freunde e.V. steckt die Aussage eines unserer zentralen Ziele - der Aufbau und die Förderung eines Netzwerkes rund um das Malayaka Haus. Hier sind unterschiedliche soziale Projekte verankert. Wir arbeiten wir mit anderen Organisationen und Vereinigungen zusammen, die sich in Uganda engagieren. Auch Firmen und Bildungseinrichtungen gehören zu unseren Partnern. Die Idee ist es, erfolgreiche Konzepte auszutauschen, gemeinsame Projekte durchzuführen und so nachhaltige Verbesserungen der Lebenslage für die Menschen in Uganda zu erzielen.

Das Projekt "Early Learning Schule"

Die Early Learning Schule ist außergewöhnliche Einrichtung - sie ist zugleich Schule, Heim und Waisenhaus für mehr als 200 Schüler. In ihrer Auslegung ist es eine private christliche Schule, die sowohl Schüler der Umgebung aufnimmt, als auch von außerhalb. Das großzügige Gelände gibt die Möglichkeit, dass die Schüler über das Jahr hinweg hier wohnen und in den Ferien nach Hause fahren. Doch es gibt viele, die sich diese Reise nicht leisten können. Sie gesellen sich zu denen, die neben der Schule kein zu Hause haben. Agnes, die Schulleiterin, nimmt dank der Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen Waisenkinder bei sich an der Schule auf. So sind es auch in den Ferien gut 100 Kinder, die auf dem Grundstück der Schule leben.

Seit einigen Jahren beherbergt die Schule auch unterschiedliche Praktikanten und Volontäre. Diese unterrichten, bieten zusätzliche Angebote im Alltag der Schüler an oder beteiligen sich an der Entwicklung der Schule.

Bauprojekt

Unter der Leitung von Rico Bernecker, der selbst als Praktikant vor Ort tätig war, werden dringend benötigte Bauvorhaben umgesetzt. Mit Hilfe von Spenden werden die nicht beendeten Arbeiten an den einzelnen Schulgebäuden fortgesetzt und beendet. So entstand im Jahr 2017 eine neue Küche. In den kommenden Jahren soll der Schulverwaltungstrakt, sowie die Schlafhäuser der Kinder fertig gebaut werden. Derzeit stehen auf dem Gelände mehrere Rohbauten.

Patenkinder

Eine große Herausforderung ist die Versorgung der großen Zahl der Waisenkinder in der Schule. Agnes und die gesamte Schule sind auf Förderer und Spenden angewiesen. Auch das Aufbringen von Schulgebühren für die weiterführenden Schulen erfordert den Aufbau von Spendenkreisen. Für zwei ehemalige Grundschulkinder, Mercy und Gloria konnten bereits Spender gefunden werden. Doch weitere Kinder warten noch auf Unterstützung.

Das "Briefprojekt" mit einer deutschen Grundschule

Seit 2011 existiert ein Briefprojekt mit einer deutschen Grundschule. Mehrmals im Jahr gehen die Briefe zwischen den beiden Schulen hin und her. Neben den Briefen gibt es auch immer wieder kurze Videos, die den Schülern gegenseitig Alltagssituationen aus dem Unterricht bildlich übermitteln sollen. Alle Schüler nehmen das Projekt mit Begeisterung an und entwickeln eine enge Bindung zu ihren Partnerkindern. Während die Schüler der deutschen Schule insbesondere im fremdsprachlichen Bereich von dem Projekt profitieren, ist es für die ugandischen Schüler ein Wissenszuwachs im Bereich ihrer Vorstellung und der Vermittlung eines realistischen Bildes des Alltags eines deutschen Schülers.

Das Projekt "Rugby"

"A society can only grow if its members own it and believe in the change." Durch die Initiative Rugby Tackling Life sollen Frauen und Männer gleichermaßen durch das Spielen von Rugby gestärkt werden. Zu Beginn startete die Initiative mit 2.000 spielenden Mädchen in Uganda, aus diesen wurde ein starker Talentpool entwickelt, um auch international wettbewerbsfähig zu sein. Neben den eigentlichen Rugby-Arbeiten (wie dem wöchentlichen Training, der Organisation von Camps, sowie Ruby Turnieren vor Ort) werden in dem Projekt auch Lebensfähigkeiten vermittelt, die jedem in der Gemeinschaft helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen.

Im Jahr 2017 erhielten wir durch "Amplify Change" eine Finanzierung, die es uns ermöglicht, mit einer Organisation zusammenzuarbeiten, die an die gleichen Grundwerte glaubt. Die Finanzierung ermöglicht es uns, nicht nur Rugby in Uganda zu fördern, sondern uns auch auf die Vermittlung von Lebenskompetenz zu konzentrieren - und das alles während des Rugby Trainings. Es erlaubt uns auch, unseren aktuellen SpielerInnen in andere Bereiche, außerhalb von Rugby einzubinden. Das Team wächst stetig ...